Verena

Verena Blattmann

Für mich gibt es nichts Schöneres als Handarbeiten. Früher war das abends, nach getaner Arbeit jeweils wie eine Belohnung.  Drei Kinder, die Familie, der Haushalt, der Garten, das Haus, die Freunde, die Nachbarn und viele andere Verpflichtungen hielten mich tagsüber auf Trab. Meine drei erwachsenen Kinder sind heute längst ausgeflogen. Jetzt nehme ich mir viel Zeit für mich.

Im Januar 2013 liess ich mich früh pensionieren. Ich  führe für verschiedene Arbeitgeber die Buchhaltungen und kann teilweise in Bern oder bei mir zuhause in Ins arbeiten.

Spannend ist bereits das Auswählen der Wolle oder des Garns. Die Vielfalt der Farben bewundern, das Material zu befühlen und in Gedanken bereits etwas damit zu kreieren. Sehr wichtig ist mir die Zusammensetzung der Wolle. Möglichst natürlich muss sie sein.

Ende März 2013 sassen gegen dreissig Bären in meinem Wohnzimmer. Meine Tochter, aber auch die Söhne fanden, dass ich doch anfangen sollte, Bären zu verkaufen. Der Inser Mai- oder Oktobermärit wäre bestimmt eine gute Gelegenheit dafür. Der Gedanke, mich von meinen Bären zu trennen, fühlte sich in diesem Moment nicht gut an.

Heute freue ich mich jeden Monat auf den Märit-Tag. Die vielen freundlichen Menschen an meinem Stand, das Lächeln, das beinahe allen über das Gesicht huscht, wenn sie meine Bären entdecken… Die doch eigentlich langen acht Stunden, die ich an meinem Stand verbringe gehen im Nu vorbei und ich kann viele neue Geschichten und Eindrücke und jedes Mal etwas weniger Bären mit nach Hause nehmen… bis zum nächsten Märit-Tag! Ich freue mich darauf, Sie an meinem Stand zu begrüssen und kennen zu lernen.

Verena


Wie die Bären zu ihren Namen kamen

AlainMein Freund und Partner Alain hat mir bei den neutralen Aufnahmen der Bären geholfen. Die Bilder von den Hüten sind ein älteres Werk von ihm.

Als Überraschung für mich gestaltete er einen Katalog über die Bären und hat dabei allen Bären einen Namen gegeben. Ich habe mich sehr darüber gefreut und mich gewundert, wo die teilweise ausgefallenen Namen her kamen!

Jetzt kann ich ihm die neuen Bären mit Beschreibung übergeben, er fotografiert sie draussen bei geeignetem Licht und immer dem selben Hintergrund. Seine eigene Kreationen sind ebenfalls die Visitenkarten, die Kärtchen mit den Pflegeanleitung oder Neuigkeiten-Karten zum Auflegen und den Versand.

Alain begleitet mich an den Märit-Tagen, hilft mir beim Auf- und Abladen, Ausstellen und Verkaufen der Bären. Merci Alain!